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WIR ENTSORGEN IHRE
BENTONIT-ABFÄLLE

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Entsorgung von Bohrklein undBohrspülungen aus Horizontalbohrungen

Bei der grabenlosen Verlegung von Leitungen unter Straßen, Gewässern sowie befestig­ten und unbefestigten Flachen fallen mineralischer Abfall (Bohrklein) und Bohrspülungen an, Bohrklein besteht in der Regel aus geogen oder anthropogen geprägtem Bodenmaterial, Baustoffen aus primären und sekundären Rohstoffen, Trümmerschutt sowie Resten der bei diesem Verfahren verwendeten Bohrspülung. Bei der Bohrspülung handelt es sich in der Regel um ein Gemisch aus Wasser, Bentonit, Zusätzen und mineralischen Be­standteilen des durchbohrten Untergrundes.

 

Bohrspülungen aus Horizontalbohrungen entstehen bei Baumaßnahmen (z. B. Verlegung von Rohrleitungen). Abfalle sind gemäß KrWG ordnungsgemäß und schadlos zu verwerten oder zu beseitigen, wenn eine Verwertung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist.

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Abfallrechtliche Bewertung der ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung

Grundlage für die Bewertung der ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung

§ 7 Abs. 3 KrWG sind drei Prüfschritte, die jeweils mit einem positiven Ergebnis abge­schlossen werden müssen.

Prüfschritt: Bewertung der Maßnahme (funktional, formell)

Die Verwertungsmaßnahme muss funktionale Anforderungen und formelle Voraussetzungen erfüllen. Das heißt, die Aufbringung von Bohrklein oder Bohrspülungen muss er­forderlich sein, und andere Materialien müssen dadurch ersetzt werden (§ 3 Abs. 23 KrWG). Hinsichtlich der formellen Anforderungen müssen insbesondere die Planung -und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung der Maßnahme erfüllt sein.

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Prüfschritt: Bewertung der funktionalen Eignung des Abfalls

Mineralische Abfälle, die in technischen Bauwerken verwertet werden sollen, müssen die erforderlichen bauphysikalischen Eigenschaften (z. B. Scherfestigkeit, Druckfestigkeit, Frostbeständigkeit) aufweisen, die aus bautechnischer Sicht für die Herstellung des Bau­werkes erforderlich sind. Sollen mineralische Abfalle in der durchwurzelbaren Bodenschicht oder in bodenähnlichen Anwendungen (Verfüllung von Abgrabungen und Abfallverwertung im Landschaftsbau) verwertet werden, müssen mit diesen natürliche Bodenfunktionen (z. B. Filter-, Puffer- und Rückhaltevermögen, Lebensraum, Wasserhaltekapazität) (wieder) hergestellt oder verbessert werden können. Bei entsprechender Eignung können mineralische Abfalle auch als Nährstoffträger verwendet werden.

Prüfschritt: Bewertung der Schadlosigkeit des Abfalls (wesentliche Bewertungsgrundlagen sind das Abfall-, das Bodenschutz- und das Wasserrecht)

Die Verwertung ist schadlos, wenn Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit nach der Beschaffenheit der Abfälle, nach dem Ausmaß der Verunreinigungen, nach der Art der Verwertung nicht zu erwarten sind und insbesondere keine Schadstoffanreicherung im Wertstoffkreislauf erfolgt.

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Entsorgung auf Deponien

Bohrklein, dass keine"- höherrangigen Verwertungsstufe entsprechend der Abfallhierarchie in § 6 Abs. 1. KrWG zugeführt werden kann, ist auf Deponien zu entsorgen. Die Bohrspülung erfüllt nicht die für eine Ablagerung auf Deponien erforderlichen bauphysikalischen Eigenschaften.

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